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Heubrände
Durch die Selbstentzündung von Heu entstehen immer wieder Brände
mit erheblichen Schadenssummen. Diese lassen sich Einhaltung einfacher Regeln
vermeiden.
- Erntegut nur trocken einfahren, damit Brandgefahr und Nährstoffverluste
vermieden werden. Ab dem zweiten Tag der Einlagerung sind drei Monate lang
regelmäßige Temperaturkontrollen durchzuführen.
- Mit einer Heumess-Sonde, die zum günstigen Preis im Fachhandel erworben
werden kann, können genaue Temperaturüberwachungen vorgenommen werden. Einige
Feuerwehren in der Region besitzen eine Mess-Sonde. Auf Anfrage führen diese
Wehren Messungen durch.
- Folgende wichtige Temperaturspannen sind zu beachten:Temperaturen bis 50°C
sind noch ungefährlich und kennzeichnen eine normal verlaufende Fermentation.
Bei Erwärmung des Lagergutes auf Temperaturen zwischen 50°C und 70°C besteht
bereits Brandgefahr, die eine regelmäßige Messung des Heustockes in
Zeitabständen bis fünf Stunden erfordert. Werden 70°C überschritten, ist
unverzüglich die Feuerwehr zu alarmieren. Mit einer "Gebläseabkühlung" kann die
Gefahr schnell beseitigt werden, ohne den Heustock abtragen zu
müssen.
Bei einer Brandausdehnung sofort Notruf 112
wählen!
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Letzter Einsatz:
11.05.2013
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