Link zur Stadt WriezenBrandenburgadler
Älteste Freiwillige Feuerwehr des Landes Brandenburg
Druckversion

Heubrände

Durch die Selbstentzündung von Heu entstehen immer wieder Brände mit erheblichen Schadenssummen. Diese lassen sich Einhaltung einfacher Regeln vermeiden.
  • Erntegut nur trocken einfahren, damit Brandgefahr und Nährstoffverluste vermieden werden. Ab dem zweiten Tag der Einlagerung sind drei Monate lang regelmäßige Temperaturkontrollen durchzuführen.
  • Mit einer Heumess-Sonde, die zum günstigen Preis im Fachhandel erworben werden kann, können genaue Temperaturüberwachungen vorgenommen werden. Einige Feuerwehren in der Region besitzen eine Mess-Sonde. Auf Anfrage führen diese Wehren Messungen durch.
  • Folgende wichtige Temperaturspannen sind zu beachten:Temperaturen bis 50°C sind noch ungefährlich und kennzeichnen eine normal verlaufende Fermentation. Bei Erwärmung des Lagergutes auf Temperaturen zwischen 50°C und 70°C besteht bereits Brandgefahr, die eine regelmäßige Messung des Heustockes in Zeitabständen bis fünf Stunden erfordert. Werden 70°C überschritten, ist unverzüglich die Feuerwehr zu alarmieren. Mit einer "Gebläseabkühlung" kann die Gefahr schnell beseitigt werden, ohne den Heustock abtragen zu müssen.

Bei einer Brandausdehnung sofort Notruf 112 wählen!


Programmierung: Burkhard Möbis Internetservice